Haben Sie sich auch schon gefragt, wie Sie eine Jubiläumsrede halten sollen? Eine Rede, die 3 oder 4 aber garantiert nicht 30 Minuten dauern sollte?
Die Kunst ist ja nicht, drei bis vier Minuten zu reden, die Kunst ist auch etwas zu sagen. Eine Botschaft und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Faszinierend aber wahr: viele meinen, sprechen können sie, dann wird reden ja kein Problem sein.
Ist es auch nicht - für sie. Die Zuhörer dagegen sterben einen stillen Tod.
Wenn Sie planen eine kurze Rede zu halten, die es in sich hat. Eine Rede, in der - zum Anlass passend - ein Thema aber nicht die Zuhörer erschöpft werden sollen, dann bietet sich die so genannte "Themenzentrierte Formel" an.
Diese Formel ist denkbar einfach und damit für viele Anlässe und Reden geeignet, vor allem auch für Spontanreden. Sie arbeitet mit vier Aspekten:
Ich - der Redner. Hier beantworten wir kurz, wer wir eigentlich sind und warum wir gerade hier reden.
Wir, die Gruppe. Da geht es um Ideen, Sorgen, Hoffnungen, Erfahrungen und Erwartungen der Gruppe. Bei einer Geburtstagsrede kann es hier darum gehen, aus welchen Kreisen die Menschen hier sind (Sportverein, Firma, Familie, Politik, Schule). Bei einer Jubiläumsfeier können hier Menschen erwähnt werden, die mit dem Jubilar besonders lang oder intensiv zusammen arbeiten.
Thema. Der Grund des Zusammenkommens. Je nach Anlass bekommt das mehr oder weniger Platz. Wenn die Kurzrede die Eröffnung einer Veranstaltung ist, dann kann hier kurz die Agenda erwähnt werden. Vermeiden sollten wir aber einen Vorgriff auf später in Vorträgen oder Ansprachen ohnedies Gesagtes.
Umgebung. Welche äußeren Einflussfaktoren gibt es? Von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen über tagesaktuelle Einflüsse gibt es hier viel zu erwähnen.
Die themenzentrierte Formel ist denkbar einfach und daher großartig für kurze, prägnante und noch immer gekonnte Eröffnungen. Wer sie ausprobiert stellt bald fest: wer das kann kommt gut an.
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